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Alba spielt für alle gegen Bayern

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Berlin und sie haben vor der Saison vier Spieler von der Spree an die Isar gelotst. Auch das kommt nicht unbedingt gut an. Das werden die Bayern auch verstehen. Aber dann alles auf die Finanzen zu reduzieren, das ist mir zu einfach. Ich weiß ganz sicher von Spielern, die unbedingt unter Svetislav Pesic spielen wollen, auch wenn der sie eventuell während einer Auszeit mal dermaßen zusammenbrüllt, dass sie danach eigentlich einen Psychologen bräuchten …

Der Name Bayern München tut ein Übriges, das ist einfach ein Mythos. Das wirkt bei Spielern. Auch ist immer wieder zu hören, dass die Akteure die unglaubliche Professionalität im Club schätzen. Diese Dinge lassen sich nicht wegdiskutieren. Im ersten Bundesligajahr nach dem Aufstieg kam man ins Viertelfinale, im zweiten ins Halbfinale, im dritten steht man im Finale. Ich halte das für eine gesunde schrittweise Entwicklung.

Ein Besessener an der Linie

Alba wird dafür sorgen wollen, dass der Titel frühestens im vierten Jahr folgt. In Berlin hat man das Team extrem umgekrempelt und eine Mannschaft von echten Kriegern zusammengestellt. Der Häuptling ist der Trainer, heißt Sasa Obradovic und hat früher große Erfolge als Spieler gefeiert – unter Svetislav Pesic …

Obradovic weiß, wie dieser Sport und wie sein Gegner funktioniert. Er ist genau so besessen und ehrgeizig. Die Berliner haben ein Kollektiv, das in der Lage ist, die Bayern in dieser Finalserie zu schlagen, da habe ich keine Zweifel. Das macht diese best-of-five-Serie ja so spannend. David Logan, Reggie Redding, Cliff Hammonds & Co. spielen eine unglaublich aggressive Verteidigung und können damit jeden Gegner zermürben. Manchmal aber auch sich selbst, denn wenn du so aggressiv spielst, ermöglicht das dem Gegner oft auch einfache Punkte.

Entscheidend is’ auf’m Platz

Ich freue mich auf die nächsten Partien und vermute, dass der deutsche Meister erst nach dem fünften Spiel feststeht. Das ganze Geklapper abseits des Parketts tut der Sportart nur gut. Im Grunde ist das ganze ein großes Klassentreffen. Marco Baldi, Mithat Demirel und Sasa Obradovic auf Berliner Seite treffen die alten Freunde Svetislav und Marko Pesic auf Bayern-Seite. Es wird auch darauf ankommen, wer sich besser auf das Wesentliche konzentrieren kann. Das findet auf dem Spielfeld statt und wird von den Spielern geregelt.

Lassen wir einfach mal die Diskussion um den Bayern-Etat (in Berlin, Bamberg, Oldenburg oder Ulm wird auch nicht mit Bonbons bezahlt) und Eitelkeiten beiseite, so ist es für viele das Traumfinale dieser Saison.

Wer sich überhaupt nicht für Basketball interessiert, sollte vor dem Eröffnungsspiel der Fußball WM am Donnerstag mal reinschauen beim zweiten Finale um die deutsche Meisterschaft.

An alle Fußballfans: Klingt komisch, ist aber so!

Euer Buschi

Quelle: n-tv.de


Das Pokalfinale hat enttäuscht

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Bei allem Bohei um Krämpfe und nicht gegebene Tore: Das Finale im DFB-Pokal war spannend, aber nicht wirklich gut. Spaß gemacht hat die Relegation – auch wenn der HSV zeigt, dass Erstklassigkeit nichts mit echter Klasse zu tun hat.

Mein lieber Schwan, war das eine Fußballwoche! Relegation und DFB-Pokalfinale hatten mal richtig Feuer.

Der HSV schafft, irgendwie typisch für diese Saison, den Klassenerhalt durch ein Auswärtstor in Fürth. Jaroslav Drobny ist der Held. Auch das ist bezeichnend. Der Ersatztorhüter richtet es mit Einstellung und Leistung. Genau das habe ich bei vielen vom HSV in der vergangenen Saison vermisst, nicht nur bei den Spielern. Und nach der Rettung gibt es jetzt gleich wieder Unruhe. Der will weg, der will weg, das wäre die richtige Ausrichtung für die nächsten Jahre, oder doch lieber ein anderer Weg. Viele haben gesagt, es sei wichtig, dass man beim HSV die richtigen Lehren aus den vergangenen Jahren zieht. Im Moment habe ich da einen ganz anderen Eindruck. Die Klasse wurde gehalten, von echter Klasse ist man weiterhin weit entfernt.

Die Fürther haben die Zweite Liga in der Relegation sehr gut vertreten. Im Hinspiel in Hamburg haben sie einfach vergessen, das Tor zu machen. Daheim waren sie für meinen Geschmack lange zu passiv. Dennoch hat nicht viel gefehlt, oder Drobny stand im Weg.

In der Relegation zur zweiten Liga hat bedingungsloser Wille triumphiert. Wer hätte nach einem 1:3 daheim gegen Bielefeld noch einen Pfifferling auf Darmstadt gesetzt?! Eine unglaubliche Energieleistung und das 4:2 in der Nachspielzeit der Verlängerung auf der Alm haben bei vielen neutralen Fußballfans für Begeisterungsstürme gesorgt. Die Spiele zwischen der Arminia und den 98ern waren Werbung und Argument für die nicht bei allen unumstrittenen Relegationsspiele. Ich bin ein Fan der Regelung und mag die Spannung und die Dramatik dieser Partien.

Wer ist hier noch gegen Torlinientechnik?

Und dann war da noch das Pokalfinale in Berlin. Vorneweg, es war ganz sicher kein unverdienter Erfolg der Bayern. Aber der fade Beigeschmack bleibt einfach. Das korrekte Tor von Hummels wurde eben nicht gegeben. Der Dortmunder Innenverteidiger stand weder im Abseits noch wurde sein Ball vor oder auf der Linie geklärt. Das müssen nach Betrachten der Bilder alle einsehen. Und damit sind wir beim Punkt. Wer will nach dieser Geschichte noch ernsthaft gegen die Torlinientechnik argumentieren? Klar, es gibt wieder diese herrlichen Diskussionen um dieses Tor, die manche am Fußball so lieben. Aber ein Finale darf doch so nicht entschieden werden!

Ich glaube nämlich, dass der BVB das Ding 1:0 gewonnen hätte. Aber das Leben ist eh kein Konjunktiv und überprüfen lässt sich das nicht mehr. Das Spiel fand ich übrigens im Gegensatz zu vielen anderen gar nicht so toll. Und dass Guardiola mehr als nur eine Idee vom Fußball hat, sollte so überraschend dann auch nicht sein. Die Magie des Duells Bayern gegen Dortmund aus dem Champions League Finale im vergangenen Jahr hatte das Spiel am Samstag für mich zu keiner Zeit.

Das war es, bis auf dieses Madrider Stadtderby, für diese Saison. Ab sofort dominiert im Fußballerherz die WM in Brasilien. Ich freue mich wie ein Schnitzel drauf!

Euer Buschi

 

Quelle: n-tv.de


FC Bayern bei Real Madrid: Schongang raus und ab ins Finale

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Real Madrid ist eine Macht, Bale und Ronaldo der helle Wahnsinn. Trotzdem stehen die Chancen gut, dass die Fußballer des FC Bayern das Endspiel der Champions League erreichen. Schließlich sind die Münchner nicht Schalke 04.

Es gibt so Fußballspiele, die muss ich sehen. Real Madrid gegen Bayern München im Halbfinale der Champions League gehört ganz sicher dazu. Einen Favoriten gibt es im Halbfinale der Königsklasse nicht mehr zwingend. Dennoch hätte ich wohl vor vier bis fünf Wochen gesagt: Das machen die Bayern! Klar traue ich es dem deutschen Rekordmeister auch weiterhin zu, aber irgendwie ist die Leichtigkeit, die Selbstverständlichkeit im Spiel der Bayern weg. Natürlich ist schon seit Wochen alles auf die internationalen Spiele konzentriert, aber ich halte das nicht nur für nachvollziehbar, ich halte es auch für gefährlich. Du nimmst in der Liga und im Pokal immer wieder den Fuß vom Gas, weißt aber nicht ganz sicher, ob das Umschalten auf Vollgas sofort wieder funktioniert.

Ich bin sehr gespannt, ob das klappt. Jeder, der selbst mal hochklassig gespielt hat, weiß, dass es nahezu unmöglich ist, immer wieder alles rauszuholen, wenn du eh schon Meister bist. Das ist menschlich, aber für die Partie bei Real eben auch gefährlich. Die Königlichen wollen unbedingt zum zehnten Mal die höchste europäische Krone holen, das ist das Hauptziel in dieser Saison. Eine Macht sind die Madrilenen vorne. Gareth Bale, Karim Benzema und Cristiano Ronaldo, das ist der helle Wahnsinn. Nun sind die Bayern zwar nicht Schalke 04 (sorry an Königsblau, aber die Bayern sind schon ein anderes Kaliber), aber diese Herren können jede Defensive in Verlegenheit bringen. Auf der anderen Seite hat Borussia Dortmund im Rückspiel gezeigt, wie du Real knacken kannst. Druck, Druck, Druck. Hinten hat Madrid in dieser Saison immer wieder Schwächen gezeigt. Das sollte Bayern München mit unglaublicher Offensivpower aufdecken und nutzen können.

Gespannt bin ich auf die Elf, die in Madrid für die Bayern beginnen wird. Ich tippe auf Bastian Schweinsteiger und Javi Martínez im defensiven Mittelfeld, auf Arjen Robben und Franck Ribéry über außen, zentral Thomas Müller und davor Mario Mandzukic. Von der Bank kommen dann immer noch sensationelle Fußballer wie Toni Kroos und Mario Götze. Ach, wenn ich so recht überlege, sind die Bayern doch leicht favorisiert. Einfach den Schongang vergessen und so wie vor vier bis fünf Wochen spielen. Ich tippe auf ein 1:1 in Madrid und ein 2:1 für die Bayern im Rückspiel.

Das Buschi-Orakel!

Quelle: n-tv.de


Wider das Kleinkrämertum im Basketball

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In der vergangenen Woche hatte ich sehr viel Spaß an einer deutschen Basketballmannschaft. Nach langer Zeit endlich mal wieder ein Ausrufezeichen eines deutschen Vereinsteams. Bayern München schlug den Topfavoriten Real Madrid mit 85:83 und bleibt im Rennen um den Einzug ins Viertelfinale der Euroleague.

Ausgerechnet der Emporkömmling aus dem Süden der Republik sorgt für Furore in Europa. Das Projekt FC Bayern Basketball wird von vielen eingefleischten Fans sehr kritisch beäugt. “Die Neureichen machen alles platt und schaden der Liga.” Mit Verlaub, das ist engstirniges Kleinkrämertum. Die Marke Bayern München ist ein Zugpferd in der und für die Liga. Natürlich polarisiert der Klub, das kennen wir aus dem Fußball. Aber die Bayern sorgen für gestiegenes Interesse am Basketball. Plötzlich taucht der Sport in Medien auf, die sonst einen großen Bogen um diese doch etwas komplizierte Sportart machen. Das kann nicht schaden! Es sei denn, einige Provinzfürsten wollen weiter in ihrer eigenen kleinen Welt rumwurschteln. Der Basketball in Deutschland braucht Zugpferde und Erfolge auf internationalem Niveau. Da scheinen die Bayern auf dem richtigen Weg.

Mit Svetislav Pesic hat der Klub den Mann als Trainer geholt, der nun wirklich weiß, wie man Titel holt. Er hat alles im Basketball gewonnen. Auch vor langer, langer Zeit einen bedeutenden europäischen Titel mit einer deutschen Vereinsmannschaft. Mitte der 90er den Korac Cup mit Alba Berlin. Der Mann ist besessen und hat in München natürlich sehr gute Rahmenbedingungen. Der Etat von rund zwölf Millionen Euro pro Jahr ist schon ordentlich, aber noch meilenweit unter dem von Klubs wie ZSKA Moskau, Maccabi TelAviv oder Real Madrid. Da reden wir in der Spitze von 35 bis 40 Millionen. Langfristig wollen die Bayern da auch hin. Das allerdings ist auch für die Münchener noch ein weiter Weg.

Was das für die Bundesliga bedeutet? Viele befürchten die große Langeweile. Verhältnisse wie im Fußball will keiner. Ich übrigens auch nicht. Aber die Bayern treiben die Professionalisierung in vielen Bereichen voran. Man mag das mögen oder nicht. Sie haben VIPs, also Multiplikatoren, in der Halle. Sie haben eine extrem professionelle Medienabteilung. Der, fast schon zu kleine, Audidome ist ein Schmuckkästchen. Und die Münchener treiben die Liga vor sich her, was den neuen TV-Vertrag betrifft. Da wird sich sicher etwas verändern müssen. Fernsehen und Internet haben sich in den vergangenen drei bis vier Jahren massiv verändert, dem sollte Rechnung getragen werden.

Bamberg, Berlin, Oldenburg, Ulm und Co werden und dürfen das nicht anders sehen. Bamberg, übrigens vier Jahre in Folge deutscher Meister, hat ganz sicher nicht viel weniger Etat zur Verfügung als Bayern München. Alba Berlin fand es vor gar nicht so langer Zeit ziemlich sexy, als Bayern München des Basketballs bezeichnet zu werden. Also, den Kampf annehmen! Alle sollen sich an den Bayern reiben, das erzeugt Energie in der Liga. Die muss nämlich raus aus dem Nischendasein. 200.000 Hardcore-Fans sind viel zu wenig für diesen fantastischen Sport.

Die große Langeweile in der Liga sehe ich übrigens überhaupt nicht. Dazu fehlt den Bayern die Konstanz. Beleg ist die Niederlage in Frankfurt wenige Tage nach dem Erfolg über Madrid. Berlin und Bamberg können absolut mithalten und Oldenburg ist auch in der Lage, die Großen zu packen. Von Langeweile also keine Spur. Bleibt zu hoffen, dass das Projekt Basketball in München weiter vorangetrieben wird. Auch ohne Uli Hoeneß, der ja so ein wenig der Papa der Geschichte ist. Vizepräsident Rudolf Schels hat angekündigt, der FC Bayern Basketball gehe den eingeschlagenen Weg weiter. Ob das alle in der Liga freut?

Euer Buschi

Quelle: n-tv.de

 


Hoeneß’ Steuerbetrug macht so viel kaputt

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Immer wieder fragen mich Fußballfans, was ich denn vom Fall Uli Hoeneß halte. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich etwas dazu schreiben soll. Zu emotional ist die Mischung der beiden Themen: Fußball – und da auch noch der Bayern-Boss – und Steuerhinterziehung, und das auch noch in diesem Ausmaß.

Vorneweg möchte ich sagen, dass ich hoffe, dass Uli Hoeneß vom Gericht wie jeder andere behandelt wird und er ein gerechtes Urteil bekommt. Da bin ich aber guter Dinge!

Die Frage wird jedoch sein, was die Leute, die Fans, als gerecht empfinden. Was beim FC Bayern und seinen Anhängern abgeht, ist sicher recht gewöhnungsbedürftig. Sie würden dem Macher des Clubs wohl fast alles verzeihen und ihm immer weiter huldigen. Das hat schon groteske Züge, trotz aller Verdienste des Spielers, Managers und Präsidenten des Rekordmeisters.

Es gibt ja nichts zu diskutieren. Er hat den Klub zu dem gemacht, was er heute ist. Er genießt bei vielen ehemaligen Spielern den Ruf des fürsorglichen Patrons. Viele würden niemals etwas auf ihn kommen lassen. Der Mann hat eine unglaubliche Ausstrahlung, das durfte auch ich in einigen Interviews zum Fußball und auch zum neuen Baby der Bayern, dem Basketball, erfahren.

Gespräche mit Hoeneß waren etwas Besonderes. Häufiger wurde ich gefragt, wie ich mir denn erlauben könne, ihm zu widersprechen. Ganz einfach, weil auch Uli Hoeneß ein Mensch ist und weil auch er manchmal Unrecht hat. Seine Gegner haben das schon immer so gesehen. Arroganz, Überheblichkeit, Großmannssucht – solche Begriffe fallen und fielen immer wieder. “Der und seine Bayern machen alles andere platt”, nicht selten war das zu hören.

Mir persönlich hat Uli Hoeneß als jemand imponiert, der seine Meinung geraderaus vertritt, der vor niemandem kuscht. Das fand ich stets bewundernswert. Es gibt wenige, die das wirklich durchziehen. Er hatte eine Haltung! Ich habe seine Meinung wirklich nicht immer geteilt, aber der Mann hat klare Kante gezeigt. Talkshows zu Sozial- wie Wirtschaftsthemen waren immer ein Genuss, wenn Uli Hoeneß dabei war. Und dann kam die Geschichte mit der Steuerhinterziehung in der Schweiz …

Ich bin jetzt mal ganz ehrlich. Als von 3,5 Millionen Euro die Rede war, habe ich noch gesagt: Irgendwie werden sie es hinbekommen, dass er nicht ins Gefängnis muss und das finde ich angesichts seiner sonstigen Verdienste auch ok. Da gab es für mich genügend Dinge, die strafmildernd sein dürften. Strafrechtlich ist das nicht unbedingt richtig, aber ich habe das so empfunden.

Und jetzt? Mindestens 18,5 Millionen Euro, aktuell ist sogar von über 27 Millionen Euro an Steuern die Rede, die der Bayern-Macher hinterzogen haben soll. Man könnte auf die Idee kommen, ob 3,5 oder 27 Millionen, das ist doch jetzt auch egal. Aber nur, wenn man auf dem Weg ins Stadion ist, die ersten drei Bier intus hat und einem Bayern München das ganze Leben bedeutet …

Was bei mir so viel kaputt gemacht hat? Das soziale Engagement erscheint in einem ganz anderen Licht. Den bedürftigen Menschen hat er etwas gegeben durch seine Spenden, aber der Gemeinschaft hat er eben auch eine ganze Menge genommen, unrechtmäßig! Natürlich darf man im Zusammenhang mit einer Straftat nie Dinge miteinander aufwiegen, aber selbst diese Geschichte geht jetzt nach hinten los.

Wer über 27 Millionen nicht zahlt, kann an anderer Stelle locker 5 Millionen geben. Das hört man dieser Tage sehr oft. Und wundern darf sich darüber auch kein Uli-Hoeneß-Fan …

Und schließlich hat sich die moralische Instanz Uli Hoeneß erledigt. Was habe ich den Mann bewundert für seinen Kampf gegen vermeintliche Ungerechtigkeiten. Was habe ich gelauscht, wenn er Politiker zu mehr Geradlinigkeit aufgefordert hat. Was war das Musik in meinen Ohren, wenn er Steuerflüchtlinge gegeißelt hat. Das ist der Punkt, den ich ihn gerne persönlich einmal fragen würde: Wieso tritt man als moralische Instanz auf, wenn man weiß, dass man keine reine Weste hat?

Ich halte Uli Hoeneß für keinen schlechten Menschen. Er sollte sich jetzt mit der klaren Kante, für die ich ihn immer so bewundert habe, seinen Fehlern und seiner Straftat stellen. Was das Ganze für den FC Bayern bedeutet? Keine Ahnung.

Euer Buschi

 

Quelle: n-tv.de


Unerklärliche Leistungsschwankungen: Für Highlights brennt der BVB lichterloh

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So macht die Champions League doch richtig Spaß! Der BVB schaltet in den Vorjahresmodus und zeigt, dass es doch noch geht. Eine ganz starke Leistung und mehr als die halbe Miete durch das 4:2 in St. Petersburg. Erklärt mich für verrückt, aber ich traue den Dortmundern auch in dieser Saison wieder ganz viel zu auf der europäischen Bühne. Für diese Highlights wird sich Klopps Mannschaft immer wieder pushen können. Bundesliga wirkte in dieser Saison aber oft wie Alltag für den BVB, bitterer Alltag zuletzt beim HSV …

Kapieren werde ich diese Leistungsschwankungen nie so wirklich. Die Verletzungssorgen haben sich ja nicht plötzlich in Luft aufgelöst. Keiner wird das zugeben, aber ich glaube, dass die Auftritte in der Champions League für die Spieler dann doch noch mal was anderes sind. Da brennst du eben einfach noch mehr. Das sind die Dinge, die im Hinterstübchen ablaufen. Wenn du nicht zwei nahezu gleichwertige Mannschaften im eigenen Kader hast, dann ist die Mehrfachbelastung eben doch nur schwer zu bewältigen. Trotzdem wird sich Dortmund über die Bundesliga wieder direkt für die Königsklasse qualifizieren. Die schwarz-gelben Highlights gibt es aber in dieser Saison in Europa und vielleicht ja in Berlin – da findet dieses DFB-Pokalfinale statt. Obwohl: Wie ging noch das Bundesligaspiel der Dortmunder gegen Halbfinalgegner Wolfsburg aus?

Die Münchner sind in allen Wettbewerben im Vorjahresmodus: Deutscher Meister sicher schon im März, Favorit im Pokal und auch den erneuten Triumph in der Champions League traue ich Bayern München zu. Ich habe letzte Woche ein langes Interview mit Felix Magath geführt. Er sagte, keiner in der Bundesliga glaube an einen Sieg über die Bayern. Das mache die Liga langweilig. Bastian Schweinsteiger, den ich gestern interviewt habe, sagte dazu, das liege doch vor allem an den Konkurrenten.

Ja, die lassen allesamt viele Punkte liegen und haben meist die Hosen voll, wenn es ins direkte Duell mit der Mannschaft von Pep Guardiola geht. Aber: Sie haben eben auch nicht einen solchen Luxuskader wie die Münchner, haben nicht die Möglichkeiten des Rekordmeisters. Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Doof für die Spannung in der Bundesliga, gut für die Aussichten des Titelverteidigers in der Champions League und damit auch für die Stellung des deutschen Vereinsfußballs in Europa. Das sollte man, bei allem Neid, nicht vergessen.

Maßlos enttäuscht war ich vom Auftritt der Leverkusener gegen Paris St. Germain. Das war ein mutloser Auftritt, der Rudi Völler verrückt machen muss. Immer wieder gibt es diese Ausreißer von Bayer. Letzte Saison Barcelona, diese Spielzeit Paris oder auch Manchester United. Vielleicht fehlt in Duellen mit diesen Kalibern aber auch einfach die Qualität.

Dortmund wird weiterkommen, Bayer ist raus und die Bayern ziehen sicher in die nächste Runde ein. Zum Abschluss noch der Vierte im Bunde, der FC Schalke 04. Keine Chance gegen den Weltfußballer Cristiano Ronaldo und die Königlichen aus Madrid? Ich kann Euch nicht sagen warum, aber ich habe so ein Bauchgefühl, dass da was geht. Klingt komisch, ist aber so.

Wir werden sehen …

 

Euer Buschi

 

Quelle: n-tv.de


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