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Neues aus dem Blog

Schirmherrschaft BOUNCE!2014 – einer Aktion von BASKETBALL AID

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Jetzt geht´s los! Die “Five Weeks of BOUNCE!” sind seit heute gestartet!

Ich freue mich sehr, ab sofort als deutschlandweiter Schirmherr von BOUNCE!2014 fungieren zu dürfen. Neben meiner repräsentativen Schirmherrschaft habe ich natürlich auch eine eigene Spendenseite angelegt und würde mich freuen, wenn möglichst viele hier einen kleinen oder größeren Obolus spenden.

Vom 1. September bis zum 3. Oktober sind die vielen BOUNCE!Teams fünf Wochen lang aktiv, damit schon vor dem Finale am 4.10.2014 in Berlin, Köln, Frankfurt und Hamburg viele Spenden zusammen kommen. Geplant sind Video-Challenges im Internet, Online-Auktionen von signierten Trikots und begehrten Sammlerstücken, Spendenaufrufe bei Basketball-Spielen, Wurfaktionen und Flohmarktstände mit prominenter Besetzung und vieles mehr.

Ausführliche Informationen enthält die offizielle Pressemitteilung von BASKETBALL AID vom 1. September zum Start der “Five Weeks of BOUNCE!”.

Lasst Euch nicht lumpen, tut was Gutes und redet darüber!

Euer Buschi


Alba spielt für alle gegen Bayern

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Berlin und sie haben vor der Saison vier Spieler von der Spree an die Isar gelotst. Auch das kommt nicht unbedingt gut an. Das werden die Bayern auch verstehen. Aber dann alles auf die Finanzen zu reduzieren, das ist mir zu einfach. Ich weiß ganz sicher von Spielern, die unbedingt unter Svetislav Pesic spielen wollen, auch wenn der sie eventuell während einer Auszeit mal dermaßen zusammenbrüllt, dass sie danach eigentlich einen Psychologen bräuchten …

Der Name Bayern München tut ein Übriges, das ist einfach ein Mythos. Das wirkt bei Spielern. Auch ist immer wieder zu hören, dass die Akteure die unglaubliche Professionalität im Club schätzen. Diese Dinge lassen sich nicht wegdiskutieren. Im ersten Bundesligajahr nach dem Aufstieg kam man ins Viertelfinale, im zweiten ins Halbfinale, im dritten steht man im Finale. Ich halte das für eine gesunde schrittweise Entwicklung.

Ein Besessener an der Linie

Alba wird dafür sorgen wollen, dass der Titel frühestens im vierten Jahr folgt. In Berlin hat man das Team extrem umgekrempelt und eine Mannschaft von echten Kriegern zusammengestellt. Der Häuptling ist der Trainer, heißt Sasa Obradovic und hat früher große Erfolge als Spieler gefeiert – unter Svetislav Pesic …

Obradovic weiß, wie dieser Sport und wie sein Gegner funktioniert. Er ist genau so besessen und ehrgeizig. Die Berliner haben ein Kollektiv, das in der Lage ist, die Bayern in dieser Finalserie zu schlagen, da habe ich keine Zweifel. Das macht diese best-of-five-Serie ja so spannend. David Logan, Reggie Redding, Cliff Hammonds & Co. spielen eine unglaublich aggressive Verteidigung und können damit jeden Gegner zermürben. Manchmal aber auch sich selbst, denn wenn du so aggressiv spielst, ermöglicht das dem Gegner oft auch einfache Punkte.

Entscheidend is’ auf’m Platz

Ich freue mich auf die nächsten Partien und vermute, dass der deutsche Meister erst nach dem fünften Spiel feststeht. Das ganze Geklapper abseits des Parketts tut der Sportart nur gut. Im Grunde ist das ganze ein großes Klassentreffen. Marco Baldi, Mithat Demirel und Sasa Obradovic auf Berliner Seite treffen die alten Freunde Svetislav und Marko Pesic auf Bayern-Seite. Es wird auch darauf ankommen, wer sich besser auf das Wesentliche konzentrieren kann. Das findet auf dem Spielfeld statt und wird von den Spielern geregelt.

Lassen wir einfach mal die Diskussion um den Bayern-Etat (in Berlin, Bamberg, Oldenburg oder Ulm wird auch nicht mit Bonbons bezahlt) und Eitelkeiten beiseite, so ist es für viele das Traumfinale dieser Saison.

Wer sich überhaupt nicht für Basketball interessiert, sollte vor dem Eröffnungsspiel der Fußball WM am Donnerstag mal reinschauen beim zweiten Finale um die deutsche Meisterschaft.

An alle Fußballfans: Klingt komisch, ist aber so!

Euer Buschi

Quelle: n-tv.de


Wie erkläre ich das meiner Frau?

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Tennis in Paris, Handball der Spitzenklasse in der Champions League, Playoffs im deutschen Basketball, Weltmeisterschaft im Hockey, ein spanischer Milchbubi auf dem Motorrad – und dann auch noch die deutschen Fußballer. Wahnsinn!

Das vergangene Wochenende hat mich als Sportverrückten komplett in den Bann gezogen, begeistert und durchdrehen lassen. Das ging morgens in Paris los, da wird ja gerade ein recht bedeutendes Sandplatz-Tennisturnier gespielt, da bleibe ich gerne mal hängen. Die deutschen Spielerinnen und Spieler sind allerdings bis auf Andrea Petkovic alle raus. So neu ist das bei großen Turnieren, gerade auf Sand, aber nun auch nicht. Gelungen fand ich den Auftritt von Philipp Kohlschreiber gegen Andy Murray. Da war endlich mal Feuer drin, leider hat es am Ende knapp nicht gereicht. Von Angelique Kerber war ich im Match gegen Eugenie Bouchard extrem enttäuscht. Schlechte Tage gibt es, aber da hat alles gefehlt. Die Körpersprache hat mich fast erschreckt.

Aber ich wollte ja über das Sportwochenende berichten. Am Samstagnachmittag habe ich mir das Halbfinale der Kieler in der Champions League gegen Veszprem angeschaut und wieder den unbändigen Willen dieser unglaublichen Handballmannschaft bewundert. Dann musste ich das Wohnzimmer mal verlassen und habe mir live in der Halle die Basketballer von Bayern München gegen Oldenburg angesehen. Pure Werbung für eine phantastische Sportart. Die Oldenburger gewannen nach zwei Verlängerungen in München und zwangen die Serie in ein Spiel 4.

Ich war total begeistert vom Spiel, komme nach Hause und höre, dass Flensburg ein unfassbares Match gegen Barcelona im zweiten Halbfinale der Handball-Champions-League gespielt hat. Gut, dass ich das aufgenommen habe. Das war mal der helle Wahnsinn. Holger Glandorf überragend und Flensburg gewinnt im Siebenmeterwerfen, mehr geht nicht! Was für ein Match. Danach schlafen.

Was für ein geiles Sportwochenende!

Am Sonntagmorgen dann Start mit den Hockey-Herren und einem lockeren 4:0 beim WM-Auftakt gegen Südafrika. Pflichtsieg. Dann der Irrsinn auf zwei Rädern bei der Moto GP. Ein toller dritter Platz in der Moto 2 für Jonas Folger und anschließend eine erneute Demonstration des spanischen Wunderkinds Marc Marquez in der höchsten Klasse. Dieser spanische Milchbubi macht Dinge auf seinem Motorrad, das ist unglaublich. Unfassbar beeindruckende Bilder. Danach wieder Tennis, wie momentan jeden Tag.

Anschließend rein ins deutsche Champions-League-Finale im Handball. Flensburg zeigt einmal mehr Comeback-Qualitäten und bezwingt den THW Kiel. Ein ganz starker Auftritt und ein verdienter Titel. Der deutsche Vereinshandball steht recht gut da. Mal schauen, ob die Nationalmannschaft demnächst nachzieht.

Kurz noch bei Alba Berlin gegen die Artland Dragons in der Basketball-Bundesliga reingeschaut, Berlin gewinnt das Ding sicher und führt 2:1 in der Serie. Meine Frau findet es mittlerweile nicht mehr lustig und schüttelt nur noch mit dem Kopf. Es kommt ja noch Fußball, Deutschland gegen Kamerun. Ich muss mich auf die WM einstellen. Gelernt habe ich, dass Testspiele zwar nicht wirklich wichtig sind, aber wertvolle Erkenntnisse liefern. Je nachdem, wie sie ausgehen.

Nach dem Kick in Mönchengladbach war dann auch in Paris Schluss mit Tennis. Ab ins Bett! Was für ein geiles Sportwochenende, ich liebe das! Aber wie erkläre ich meiner Frau die nächsten sechs Wochen?

Euer Buschi

Quelle: n-tv.de


Mit Verlaub, Donald Sterling ist ein Idiot!

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Donald Sterling ist ein Rassist. Der Besitzer der Los Angeles Clippers will nicht, dass sich Afroamerikaner die Basketballspiele seines Teams in der NBA ansehen. Die Liga reagiert und sperrt ihn lebenslänglich. Dafür von mir ein fettes Bravo!

In der vergangenen Woche hat es in den USA einen Fall gegeben, der sogar mich für eine Weile sprachlos gemacht hat. Ein Mann namens Donald Sterling sagte seiner Freundin, sie solle doch in Zukunft keine Afroamerikaner mehr mit zu “seinen” Basketballspielen in die Halle bringen. Außerdem solle sie sich nicht mehr mit Farbigen fotografieren lassen. Das ist an sich schon ein bodenloser Unsinn, nein, eine absolute Frechheit! Nun ist Donald Sterling aber auch noch Besitzer einer US-amerikanischen Profibasketballmannschaft, der Los Angeles Clippers, die in der NBA spielen. Sein Trainer heißt Doc Rivers, seine Superstars sind Chris Paul, Blake Griffin und Deandre Jordan. Diese Herren haben eins gemein – sie sind Farbige.

Was zum Teufel hat Sterling geritten, so einen Mist von sich zu geben? Schon zuvor war der steinreiche Besitzer der Clippers durch rassistische Andeutungen aufgefallen. Jetzt aber war es an der Liga, ein deutliches Zeichen zu setzen und den Mann in die Schranken zu weisen. Das hat sie getan, die Verantwortlichen haben ihn mit einer lebenslangen Sperre belegt. NBA-Commissioner Adam Silver nannte die Äußerungen Sterlings “extrem beleidigend und verletzend”. Und: “Dass diese Aussagen von einem NBA-Klubbesitzer kommen, erhöht den Schaden und meine persönliche Wut noch mehr.” Da hat der neue Boss eine klare Stellungnahme abgegeben. Dafür von mir ein fettes Bravo! Nun will die NBA Sterling auch dazu drängen, seinen Klub zu verkaufen. Zwingen kann sie ihn nicht.

Die Liga hat ein Saubermann-Image, dieses hätte bei ausbleibender Reaktion einen deutlichen Kratzer bekommen. Die Spieler der Los Angeles Clippers befinden sich gerade in den Playoffs gegen Golden State. Das ist ohnehin nicht einfach, aber dann noch dieser Unsinn ihres Chefs? Die Mannschaft hat reagiert und in Spiel vier der Serie die Trainingsjacken vor dem Spiel demonstrativ zu Boden geworfen und sich in Shirts ohne Vereinsemblem warmgemacht. Ein deutliches, ein richtiges Zeichen auf die Äußerungen von Donald Sterling. Das fünfte Spiel übrigens gewannen die Clippers, führen nun mit 3:2 und benötigen noch einen Sieg, um ins Viertelfinale einzuziehen.

Viele prominente Basketballer wie Magic Johnson, Michael Jordan, aber auch Dirk Nowitzki reagierten fassungslos auf den verbalen Fehltritt des Clippers-Besitzers. Gleiches gilt für US Präsident Barack Obama. Die Solidarität der Basketballfamilie ist riesig und beeindruckend. Bleibt die Frage, ob das bei Sterling Wirkung zeigt. Rassismus hat in der NBA nichts zu suchen, Rassismus hat nirgendwo etwas zu suchen. Donald Sterling hat sehr viel Geld, für mich aber ist er ein armer Mann. Mit Verlaub, Donald Sterling ist ein Idiot!

Euer Buschi

Quelle: n-tv.de


NBA-Titelkampf: Nowitzki hat keine Chance mehr

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In der NBA geht es bald richtig zur Sache. Die Playoffs nahen in der stärksten Basketball-Liga der Welt. Oft werde ich gefragt, wer denn wohl Champion wird und wie weit es Dirk Nowitzki mit seinen Dallas Mavericks schaffen kann.

Ich muss die Fans des großen Blonden aus Würzburg enttäuschen. Der Titel, 2011 ja noch nach Texas geholt, ist für Nowitzki und Co. nicht drin. Dafür ist die Konkurrenz im bärenstarken Westen zu gut und Dallas dann eben doch nicht stark genug besetzt. Die Mavs müssen hart darum kämpfen, überhaupt unter die besten Acht in der Western Conference zu kommen.

San Antonio mit den alten Herren Tony Parker, Tim Duncan und Manu Ginobili steht im Moment ganz oben und profitiert vom besten Coach. Greg Popovich ist für mich der ausgeschlafenste Trainer der NBA. Einer, der jeden Spieler besser macht. Dahinter lauern ganz anders strukturierte Teams: Oklahoma City Thunder mit dem Top Scorer der Liga Kevin Durant, mit Russell Westbrook und mit dem Blockmonster Serge Ibaka. Diese Mannschaft lebt von der Athletik und der Punktemaschine Durant.

Auch die Los Angeles Clippers kommen eher vom Fliegen … und der beste Spielmacher der Liga, Chris Paul, findet immer einen Weg, seine Flieger in Szene zu setzen. De Andre Jordan und vor allem Blake Griffin gehören zum Spektakulärsten, was die Liga zu bieten hat. Zum Ärger von Coach Doc Rivers vergessen die Clippers oft das Verteidigen.

Das gilt auch für die Houston Rockets um Starcenter Dwight Howard und den längsten Bart der Liga, James Harden. Auch hier fehlt mir Defensivpower. Ich denke, im Finale der Western Conference werden sich San Antonio und Oklahoma gegenüberstehen. Ich tippe auf die Thunder. Es dürfte zu viel Athletik für die Herren aus San Antonio sein. Das habe ich schon in den Jahren zuvor gesagt und mich häufiger geirrt, aber Durant wird OKC zum Titel im Westen führen.

Dirk, der wieder eine gute Saison spielt, und die Dallas Mavericks werden wohl in Runde eins auf San Antonio oder Oklahoma treffen – wenn sie die Playoffs erreichen. Aber gegen diese beiden geht nix für Dallas.

Im Osten wird generell härter verteidigt und im Osten sitzt der Titelverteidiger. Die Miami Heat greifen nach dem dritten Titel in Serie. LeBron James, Wade und Bosh heißen die sogenannten großen Drei. Aber auch die schwächeln ein wenig und holten sich zuletzt einige Niederlagen ab. So ist im Augenblick Indiana der Tabellenführer im Osten. Halten die Pacers diesen Vorteil bis zum Ende der regulären Saison, dann sehe ich sie auch in den Playoffs in der Eastern Conference vorne. Der Heimvorteil wird hier die entscheidende Rolle spielen. Anderen Mannschaften gebe ich im Osten keine Chance. Auch die wiedererstarkten Chicago Bulls mit Joakim Noah, aber ohne Rose, werden in einer Serie nicht gegen Miami oder Indiana bestehen können. Brooklyn mit vielen Altstars wie Garnett, Pierce, Kirilenko und Jason Kidd als unerfahrenem Coach, sehe ich maximal in der zweiten Runde.

Ich lege mich mal auf die Indiana Pacers als Sieger im Osten fest. Paul George, West, Hibbert, Stevenson, das hat schon was. Dann hätten wir also ein NBA Finale Oklahoma gegen Indiana. Wer das gewinnt? Ja, kann ich denn über Wasser laufen? Auch hier kann es gut sein, dass der Heimvorteil über den Titel entscheidet. Also, wer in der regulären Saison weniger Spiele verliert, der holt das Ding! Ganz sicher werden es megaspannende Playoffs in der stärksten und spektakulärsten Basketball-Liga der Welt!

Euer Buschi

P.S.: 2011 hat keiner einen Pfifferling auf die Dallas Mavericks gesetzt …

 

Quelle: n-tv.de

 


Wider das Kleinkrämertum im Basketball

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In der vergangenen Woche hatte ich sehr viel Spaß an einer deutschen Basketballmannschaft. Nach langer Zeit endlich mal wieder ein Ausrufezeichen eines deutschen Vereinsteams. Bayern München schlug den Topfavoriten Real Madrid mit 85:83 und bleibt im Rennen um den Einzug ins Viertelfinale der Euroleague.

Ausgerechnet der Emporkömmling aus dem Süden der Republik sorgt für Furore in Europa. Das Projekt FC Bayern Basketball wird von vielen eingefleischten Fans sehr kritisch beäugt. “Die Neureichen machen alles platt und schaden der Liga.” Mit Verlaub, das ist engstirniges Kleinkrämertum. Die Marke Bayern München ist ein Zugpferd in der und für die Liga. Natürlich polarisiert der Klub, das kennen wir aus dem Fußball. Aber die Bayern sorgen für gestiegenes Interesse am Basketball. Plötzlich taucht der Sport in Medien auf, die sonst einen großen Bogen um diese doch etwas komplizierte Sportart machen. Das kann nicht schaden! Es sei denn, einige Provinzfürsten wollen weiter in ihrer eigenen kleinen Welt rumwurschteln. Der Basketball in Deutschland braucht Zugpferde und Erfolge auf internationalem Niveau. Da scheinen die Bayern auf dem richtigen Weg.

Mit Svetislav Pesic hat der Klub den Mann als Trainer geholt, der nun wirklich weiß, wie man Titel holt. Er hat alles im Basketball gewonnen. Auch vor langer, langer Zeit einen bedeutenden europäischen Titel mit einer deutschen Vereinsmannschaft. Mitte der 90er den Korac Cup mit Alba Berlin. Der Mann ist besessen und hat in München natürlich sehr gute Rahmenbedingungen. Der Etat von rund zwölf Millionen Euro pro Jahr ist schon ordentlich, aber noch meilenweit unter dem von Klubs wie ZSKA Moskau, Maccabi TelAviv oder Real Madrid. Da reden wir in der Spitze von 35 bis 40 Millionen. Langfristig wollen die Bayern da auch hin. Das allerdings ist auch für die Münchener noch ein weiter Weg.

Was das für die Bundesliga bedeutet? Viele befürchten die große Langeweile. Verhältnisse wie im Fußball will keiner. Ich übrigens auch nicht. Aber die Bayern treiben die Professionalisierung in vielen Bereichen voran. Man mag das mögen oder nicht. Sie haben VIPs, also Multiplikatoren, in der Halle. Sie haben eine extrem professionelle Medienabteilung. Der, fast schon zu kleine, Audidome ist ein Schmuckkästchen. Und die Münchener treiben die Liga vor sich her, was den neuen TV-Vertrag betrifft. Da wird sich sicher etwas verändern müssen. Fernsehen und Internet haben sich in den vergangenen drei bis vier Jahren massiv verändert, dem sollte Rechnung getragen werden.

Bamberg, Berlin, Oldenburg, Ulm und Co werden und dürfen das nicht anders sehen. Bamberg, übrigens vier Jahre in Folge deutscher Meister, hat ganz sicher nicht viel weniger Etat zur Verfügung als Bayern München. Alba Berlin fand es vor gar nicht so langer Zeit ziemlich sexy, als Bayern München des Basketballs bezeichnet zu werden. Also, den Kampf annehmen! Alle sollen sich an den Bayern reiben, das erzeugt Energie in der Liga. Die muss nämlich raus aus dem Nischendasein. 200.000 Hardcore-Fans sind viel zu wenig für diesen fantastischen Sport.

Die große Langeweile in der Liga sehe ich übrigens überhaupt nicht. Dazu fehlt den Bayern die Konstanz. Beleg ist die Niederlage in Frankfurt wenige Tage nach dem Erfolg über Madrid. Berlin und Bamberg können absolut mithalten und Oldenburg ist auch in der Lage, die Großen zu packen. Von Langeweile also keine Spur. Bleibt zu hoffen, dass das Projekt Basketball in München weiter vorangetrieben wird. Auch ohne Uli Hoeneß, der ja so ein wenig der Papa der Geschichte ist. Vizepräsident Rudolf Schels hat angekündigt, der FC Bayern Basketball gehe den eingeschlagenen Weg weiter. Ob das alle in der Liga freut?

Euer Buschi

Quelle: n-tv.de

 


Macht die Kameras endlich für alle an!

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111 Millionen Amerikaner haben den haushohen Erfolg der Seattle Seahawks gegen die Denver Broncos im Super Bowl verfolgt.
Eine unglaubliche Zahl und ein neuer Rekord. Viel beeindruckender finde ich aber: Auch in Deutschland haben mitten in der Nacht bis zu 1,7 Millionen Menschen dieses letztlich einseitige Spiel verfolgt. Das zeigt doch:
Es geht auch bei uns nicht nur mit Fußball. Nein, auch dieses Rasenschach mit aufeinanderprallenden Muskelbergen hat die Leute fasziniert. Plötzlich reden bei uns Sportfans über Peyton Manning, Russell Wilson oder Richard Sherman. Das freut mich wie Bolle!
Leider ist nur einmal im Jahr Super Bowl, deshalb bleibe ich lieber etwas zurückhaltend. Aber ich wünsche mir so sehr, dass wir nicht nur den Fußball würdigen, sondern auch die vielen anderen Sportarten und Protagonisten.
Wer hat zum Beispiel so richtig mitbekommen, dass mein alter Wegbegleiter Dirk Nowitzki demnächst zum zwölften Mal am NBA All-Star-Game teilnimmt? Wieder ist der Kerl unter den besten 24 Spielern der US-amerikanischen Basketball-Profiliga. Das ist unglaublich, das ist sensationell – und dem sollte viel mehr Respekt gezollt werden.
Was Dirk in seiner Karriere erreicht und geleistet hat, ist nicht hoch genug zu bewerten. Mich nervt tierisch, dass sich in Deutschland alle um ihn reißen, wenn er den Titel holt, was ja 2011 mit Dallas gegen Miami gelang. Aber danach wird wieder kaum Notiz von ihm genommen, während bei uns im TV Oldenburg gegen Meppen (Fußball-Regionalliga!) läuft.
Da stimmt doch irgendetwas nicht!

Natürlich ist der Fußball die klare Nummer Eins und das ist doch auch in Ordnung. Aber es gibt auch noch anderen Sport. Ich weiß, dass viele Verantwortliche im Fußball das übrigens genauso sehen.
Einem Dirk Nowitzki ist das völlig schnuppe, er mag gar kein Theater um seine Person. Aber wie sieht es mit den anderen aus? Fragt mal nach bei einem Robert Harting. Einmal pro Jahr steht er im Fokus bei EM, WM oder Olympischen Spielen. Und sonst? Nichts! Und der Mann weiß sich nun wirklich zu präsentieren.

Ich frage mich immer wieder, ob wir wirklich nur Fußball sehen wollen oder ob nicht doch Platz für mehr Vielfalt im TV-Sport wäre.
Dass eine WM der Kicker uns alle in den Bann zieht, mehr als jedes andere Sportereignis, das ist doch völlig klar und ich kann es kaum noch abwarten, bis es endlich losgeht. Da würde ich auch gerne mal sitzen und die deutsche Mannschaft live kommentieren, keine Frage!
Aber ich habe es eben auch geliebt, aus Wimbledon zu berichten, Michael Jordan in der NBA live zu sehen oder die deutschen Basketballer international zu begleiten. Ja, auch Darts-WM finde ich faszinierend! Gut, ich bin vielleicht auch durchgeknallt. Aber ich weiß, dass ganz viele in diesem Land ähnlich ticken und gerne ein breiteres Bild des Sports im TV geliefert bekommen würden.

Auf geht’s, ihr TV-Verantwortlichen!

Und ein Wort noch direkt an die, die in den nächsten Wochen die olympischen Spiele am Bildschirm verfolgen werden.
Es hat einen ganz besonderen Reiz, mit den deutschen Athleten zu fiebern. Doch bitte, bitte, bitte nicht nur Medaillen zählen und vierte, fünfte oder achte Plätze verfluchen! Die Athleten trainieren Monate und Jahre darauf hin, sind aber keine Maschinen. Eins ist ihnen bei Olympia aber sicher: Sie werden im TV stattfinden …

Gerade noch aus New York,

Euer Buschi

 

Quelle: n-tv.de

 


Euroleague in den Medien

Es ist und bleibt ein Trauerspiel. Am Tag vor dem ersten Spiel mit deutscher Beteiligung in der Basketball Euroleague weiß niemand, ob es das in einem deutschen Medium zu sehen gibt. Hier greift es übrigens zu kurz, nur auf Sender oder Streamanbieter zu schimpfen. Vor allem die Euroleague selbst ist nicht immer durch geschicktes Verhalten und Verhandeln aufgefallen. Natürlich spielen immer Kosten, also das liebe Geld, eine Rolle. Aber der kurzfristige Schnapp darf hier nicht die Triebfeder sein! Wer denkt in dieser Sportart eigentlich perspektivisch? Viele sehen in den Bayern den großen Heilsbringer für Basketball in Deutschland und wohl auch in Europa. Da steckt sicherlich Musik drin, aber nur Bayern kann und darf nicht die Lösung sein. Das wissen Hoeneß und Co selbst am besten. Die Ligen müssen versuchen, ihr Produkt interessant und spannend für die Medien zu gestalten. Wenn das passiert, kommen auch die richtigen TV Sender! Vorher gilt es aber viel Arbeit zu tun. Da hilft kein Jammern über kleine Spartensender, Pay TV oder Streams! Am Ende musst du die Fans und später die normal Sportinteressierten überzeugen, dann darfst du rumspinnen. Der eigene Pay Stream der Euroleague funktioniert in Deutschland kaum, die BBL ist noch an Verträge mit Sport1 gebunden. Was ist also das Beste?
Nicht nur an kurzfristigen Profit und TV Präsenz denken, sondern eigene Visionen haben und andere überzeugen! Die Bayern alleine würden das wohl jetzt schon hinbekommen, aber das ist nicht die Lösung. Liebe Verantwortliche, als erstes wäre eine verlässliche Präsenz der Euroleague wichtig. Schön wäre auch, wenn der Zuschauer davon wüsste… Lieber ein kleiner Free TV Sender als gar keine Übertragung. Immer auf die Qualität der Übertragung schauen, mit Lieblosigkeit gewinnt man keine Fans hinzu!
Das klingt alles recht einfach, ist es aber nicht. Der schönste Weg wäre, große Unternehmen von einem eigenen Stream für die Bamberg und Bayern Spiele zu überzeugen. Dann könnten auch die Verhinderer der Euroleague sich kaum noch wehren.
Leider ist der Basketball noch nicht so weit und in dieser Saison wird medientechnisch vor sich hingewurschtelt! Mal ein Spiel im kleinen FreeTV, mal im kleinen Pay TV und manchmal vielleicht auch gar nicht. Mal mit drei Kameras, mal mit vier, produziert. Manchmal wissen die Vertreter der Vereine selbst nicht, ob und wann sie gezeigt werden. Also alles beim Alten!
Ich dachte, es wäre an der Zeit, dass sich was ändert. Na ja, vielleicht im nächsten Jahr! Dann geht es übrigens auch für die BBL um die mediale Zukunft….
Und Ihr guckt bitte zu, sonst wird das alles immer so bleiben.
I love this game

 


Basketball für Fans?

Hallo Fans des Basketballs!

Viele von Euch fragen immer wieder, warum ich denn keine BBL kommentiere.
Die deutsche Liga wird bei Sport1 übertragen und mit dem Sender habe ich keinen Vertrag.
Ich finde aber gut, dass wenigstens die BBL im TV zu sehen ist. Euroleague und NBA geht es da schon schlechter. Die TV Sender scheuen die Kosten für einen Sport, der sich beim breiten Sportpublikum noch sehr schwer tut.

Ob wir Liebhaber des Sports das begreifen können, oder auch nicht! So könnte die Zukunft des Basketballs im Netz liegen.
NBA am Sonntag Abend und die EM bei Spox waren Versuche. Das Problem im Netz ist jedoch die Kapitalisierung.
Kaum ein Unternehmen setzt auf Idee , Vision und Nachhaltigkeit.

Das muss man akzeptieren. Schließlich geht es am Ende um Geld. Ich hoffe, dass in der kommenden Saison möglichst viel Spitzenbasketball zu sehen sein wird. Wenn es dann noch in einer guten Qualität über den Schirm kommt, dann wäre das ein großer und wichtiger Schritt für den Basketball! Allein der Glaube geht mir immer mehr verloren.

 

Schade!

 


Nach der EM

Hallo Leute!
Eine Woche ist die Basketball EM jetzt rum und mir reicht es erst einmal mit Basketball. Waren drei sehr intensive Wochen in Slowenien.
Ab kommender Woche steht dann wieder Buschi.TV im Mittelpunkt. Es stehen spannende Folgen mit tollen Gästen und lustigen Ideen an.

 

Außerdem schreibe ich weiter am Buch. Am 12.10. fahre ich Stock Car in der 1900ccm Klasse.
Erstes Europaleague Spiel wird die Partie der Eintracht aus Frankfurt am 24.10. bei Kabel Eins sein!

Drückt mir die Daumen am 2.10.2013. Da wird der deutsche Fernsehpreis vergeben und wir sind mit Ran für den letzten Superbowl nominiert.

Am 21.10. wird in Hamburg der Herbert Award vergeben. Sportler wählen die besten Sportreporter, auch immer ein toller und spannender Abend. Ihr seht, es wird nicht langweilig…Zur Euroleague im Basketball kann ich nichts sagen, aber ab November kommentiere ich dann bei Spox wieder die NBA!

 

Bis dahin!
Euer Buschi

 


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Ihr kennt mich als leidenschaftlichen und emotionalen Sport-Kommentator und Moderator, der sich für keine gepflegte Diskussion zu schade ist. Bei Buschi.TV werde ich Euch natürlich auch meine Meinung sagen - in erster Linie interessiert mich aber vor allem eure Meinung: Also, bitte haltet damit nicht hinterm Berg und schreibt mir!

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Euer Buschi

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